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Aktuelles
13.02.2012 - „Armut dient als Drohkulisse“
Der Wissenschaftler Christoph Butterwegge forscht seit Jahren am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Kölner Universität zum Thema Armut. Er sieht klare Tendenzen zur Verbreiterung der sozialen Kluft in der Bevölkerung
09.02.2012 - Kölner Bilanz- Jeder Siebte von Armut bedroht
Köln ist eine gespaltene Stadt: Die Lebensbedingungen in den einzelnen Stadtteilen sind extrem unterschiedlich. Die höchste Arbeitslosogkeit herrscht in Finkenberg, die Einwohner in Rodenkirchen und Lindenthal stehen finanziell am besten.
Köln - Die im Raum Köln nimmt trotz Wirtschaftswachstums zu. Laut Armutsbericht 2011 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stieg die Quote von 2008 auf 2010 von 14 auf 15,1 Prozent. Köln liegt damit bundesweit im Mittelfeld, aber deutlich hinter Städten wie Düsseldorf (14,2 Prozent) und Bonn (11,5 Prozent).
Von süddeutschen Musterstädten wie Ulm (8,4 Prozent), aber auch der verarmten Kapitale Berlin (19,2 Prozent) ist Köln weit entfernt. Ausgewertet wurden Daten aus dem Mikrozensus von Bund und Ländern - ein Prozent der deutschen Haushalte. Wer weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient, gilt als armutsgefährdet. Momentan liegt die Grenze zur Armutsgefährdung bei 826 Euro.
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das Video-Interview mit Prof.Butterwegge finden Sie wenn Sie hier klicken.
29.01.2012 - Professor sieht Demokratie bedroht
Interview im Weser-Kurier
Um das Interview ansehen zu können, klicken Sie hier.
27.01.2012 - Armut in einem reichen Land - Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird
Jetzt in der 3. Auflage im Campus Verlag
2012, 3. akt. Aufl., kart., ca. 400 Seiten
D 24,90 € / A 25,60 / CH 35,90 Fr.*
ISBN 978-3-593-39605-7
Erscheinungstermin/Sperrfrist: 16. Januar 2012
Armut in der reichen Bundesrepublik ist eine extreme Ausprägung sozialer Ungleichheit. Dennoch wird sie in der öffentlichen Debatte nicht ernst genommen. Christoph Butterwegge analysiert die gesellschaftlichen Hintergründe des Armutsproblems und die ideologischen Ursachen ihrer Verharmlosung.
"Armut in Deutschland" ist zuletzt aus einem Tabu- beinahe zu einem Top-Thema geworden. In Talkshows werden die Hartz-Gesetze, die Benachteiligung von Kindern und Familien, die Angst der Menschen vor einem sozialen Absturz, der Zerfall der Mittelschicht und die Folgen der globalen Finanzkrise sehr häufig erörtert. Man spricht jetzt zwar viel mehr über Armut, nimmt sie aber ebenso wenig als gesellschaftliches Kardinalproblem ernst wie in der Vergangenheit.
Christoph Butterwegge zeigt auf, dass in der wohlhabenden Bundesrepublik zunehmende Armut nicht konsequent bekämpft, sondern immer noch geleugnet, verharmlost und "ideologisch entsorgt" wird. So entlarvt der Autor anhand zahlreicher Beispiele jene Zerrbilder der Armut, die in Politik, Massenmedien und Wissenschaft dominieren und die Ideologie stützen (sollen), wonach "wirkliche" Not und "tatsächliches" Elend hierzulande verschwunden bzw. längst überwunden sind. Butterwegge beleuchtet die gesellschaftlichen Hintergründe der Armut und zeigt die Zusammenhänge auf, die in der Öffentlichkeit systematisch ausgeblendet werden.
Was getan werden müsste, damit sich die Kluft zwischen Arm und Reich wieder schließt, macht Butterwegge abschließend mit einem Ausblick auf mögliche Gegenstrategien in der Wirtschafts- und Sozialpolitik deutlich.
23.01.2012 - Buchinformation zur überarbeiteten und erweiterten Auflage des Buches "Krise und Zukunft des Sozialstaates"
Hier geht es zu einer größeren Ansicht!
08.01.2012 - Viele Verlierer und wenige Gewinner
Armutsforscher Christoph Butterwegge fordert mehr Solidarität von der Mittelschicht mit denjenigen, die ganz unten stehen.
13.12.2011 - Arme sterben früher - ein Ergebnis der Armutsfroschung
Christoph Butterwegge im Interview in der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau
12.12.2011 - Suppenküchenstaat
Christopg Butterwegge zieht in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung eine Halbzeitbilanz im Bezug auf die Sozialpolitik der Koalition. Hier geht es zu dem Artikel.
12.12.2011 - Offensiv gegen Rechts
Ein Artikel von Christoph Butterwegge in der Frankfurter Rundschau
Hier geht es zu dem Artikel.
29.11.2011 - Doppelstrategie im Kampf gegen den Rechtsextremismus
Ein Artikel von Christoph Butterwegge in der Zeitschrift "Sozialismus". Hier geht es zu dem Artikel.
22.11.2011 - "Um den organisierten Rechtsextremismus zu schwächen, muss man aber die Demokratie stärken."
Ein neues NPD- Verbotsverfahren darf nicht zum Pyrrhussieg werden
Christoph Butterwegge mit einem Artikel bei publkative.org. Hier geht es zu dem Artikel.
17.11.2011 - NPD Verbot?
Christoph Butterwegge und andere Extremismusforscher antworten auf diese Frage. Hier geht es zu dem Artikel der Deutschen Welle.
17.11.2011 - Auf dem rechten Auge blind
Trotz Verharmlosung der Gefahren von rechts sieht Christoph Butterwegge die wirkliche Gefahr nicht beim rechten Terrorismus. Christoph Butterwegge im Interview der Wochenzeitung. Hier geht es zu dem Artikel.
25.10.2011 - Christoph Butterwegge im Interview
Resume einer zweijährigen Sozialpolitik der schwarz- gelben Koalition. Hier geht es zu dem Atrikel.
20.10.2011 - Entsolidarisierung in der Gesellschaft
Christoph Butterwegge im Interview beim Deutschlandradio.
20.10.2011 - ANKÜNDIGUNG: Über den Mythos der Finanzmärkte
Chrsitoph Butterwegge am Samstag, dem 22.09.11 um 19:05h im Interview auf SWR2.
Die Ankündigung zur Sendung finden Sie hier.
13.10.2011 - "Die Zukunft des Sozialstaates"
Ein Artikel von Christoph Butterwegge zu dem Thema "Die Zukunft des Sozialstaates" in der Zweiwochenschrift Ossietzky.
17.08.2011 - Christoph Butterwegge im Interview (Radio Bremen) über die Perspektivlosigkeit der Jugend.
Den Artikel sowie den Audiobeitrag finden Sie hier.
05.07.2011 - Bildungspaket: Top oder Flop?
Interview im Nordwestradio Radio vom 29.06.11
Interview von Otmar Willi Weber des Nordwest Radios mit Christoph Butterwegge zum Bildungspaket.
25.05.2011 - Interview "Mietpauschalen sind grundfalsch"
Hier finden Sie ein Interview "Mietpauschalen sind grundfalsch" mit Christoph Butterwegge vom 25.05.11 in der Frankfurter Rundschau.